SCHLAFMEDIZIN

 

Jeder Mensch verbringt etwa ein Drittel seiner Lebenszeit mit Schlafen. Schlafmedizin beschäftigt sich mit den eigentlichen (primären) Störungen des Schlafs, aber auch mit anderen Erkrankungen, die dann zu Schlafstörungen führen (sekundäre Schlafstörungen).

Häufige primäre Schlafstörungen und Schlafkrankheiten sind:

  • Erlernte Ein- und Durchschlafstörung (Psychophysiologische Insomnie)
  • Narkolepsie
  • Schlafwandeln
  • Sprechen im Schlaf
  • Schlafrhythmusstörungen (u.a. Jet-Lag)

 

Sekundäre Schlafstörungen können bei neurologischen Erkrankungen auftreten, aber auch bei psychiatrischen, internistischen und solchen aus dem Hals-Nasen-Ohren-ärztlichen Bereich.

Häufige sekundäre Schlafstörungen und Schlafkrankheiten sind:
  • Schlafbezogene Atmungsstörungen (z.B. Obstruktives Schlafapnoe Syndrom, OSAS)
  • Schnarchen
  • Nächtliches Zähneknirschen (Bruxismus)
  • Beinbewegungsstörungen (Restless Legs Syndrom / PLMS)
  • Nächtliche Panikattacken

 

Die von den Betroffenen am häufigsten bemerkten Beschwerden sind Einschlafstörungen und Durchschlafstörungen. Es dauert oft Stunden bis man Einschlafen kann, oder man wacht mehrfach in der Nacht auf und findet nicht wieder in den Schlaf.

Ein anderes Problem ist das Früherwachen. Häufig ist man noch lang bevor der Wecker klingelt wach und kann bis zum Morgen nicht mehr einschlafen.

Am zweithäufigsten wird über nicht erholsamen Schlaf berichtet. Trotz ausreichender Schlafdauer ist man tagsüber müde, unkonzentriert, fühlt sich nicht erholt und nicht leistungsfähig. Im Extremfall schläft man dann tagsüber ungewollt ein. Das kann dann auch zu Unfällen - zum Beispiel im Straßenverkehr - führen.

Ein anderes Symptom von Schlafstörungen ist ein vermehrtes Schlafbedürfnis.

 

Häufig werden Warnzeichen einer Schlafstörung gar nicht von den Betroffenen bemerkt - sie schlafen ja gerade - sondern vom Partner oder der Partnerin. Diese berichten dann über Schnarchen oder sogar Atempausen in der Nacht.

Andere Symptome können starke nächtliche Bewegungen und Unruhe, bis hin zum Verlassen von Bett oder Schlafzimmer sein. Vielleicht berichtet der Partner auch, dass im Schlaf gesprochen oder geschrien wurde. Der Betroffene selbst kann sich hieran aber überhaupt nicht erinnern. Eine derart "aktive" Nacht kann - muss aber nicht - zu unerholsamem Schlaf führen.

Die Symptome können aber ein Hinweis für eine Erkrankung sein und sollten weiter untersucht werden.  


Es stehen verschiedene Untersuchungen (Diagnostik) zur Verfügung, um die Störungen des Schlafs genauer feststellen zu können.
Je nach Art der Erkrankung gibt es verschiedene Behandlungsmöglichkeiten (Therapie).

 

In unserer Praxis können Sie alle relevanten Untersuchungen durchführen lassen, die für die ambulante Diagnostik von Schlafstörungen erforderlich sind.
Die Kosten für die Untersuchungen können wir nur zum Teil mit den gesetzlichen Krankenkassen abrechnen.

 

nach oben!  nach oben