VERKEHRSMEDIZIN - Untersuchung des Sehvermögens
 

Diese Untersuchung dient dem Erkennen von nicht ausreichenden Sehfunktionen, zum Beispiel eine schlechte Sehschärfe oder ein eingeschränktes Gesichtsfeld. Bewerber um die Erteilung einer Fahrerlaubnis der Gruppe 1 benötigen einen einfachen Sehtest. Wenn Sie eine Erteilung oder Verlängerung der Fahrerlaubnis der Gruppe 2 beantragen möchten, ist die komplette Untersuchung des Sehvermögens erforderlich. Hierzu gehören neben einer Prüfung der Sehschärfe auch die Untersuchung des Gesichtsfeldes, des Farbsehen und des räumlichen Sehens.


Welche Anforderungen an das Sehvermögen werden gestellt? 
Als Berufskraftfahrer müssen sie gut sehen können. Eine bestehende Fehlsichtigkeit kann durch Sehhilfen (Brille / Kontaktlinsen) ausgeglichen werden. Die Korrektur mit Brille darf dabei maximal plus 8,0 Dioptrien betragen, sonst müssen Kontaktlinsen getragen werden.


Wie läuft die Untersuchung ab? 
Zunächst wird die zentrale Sehschärfe geprüft. Es wird also ein Sehtest mit Landoltringen durchgeführt. Wenn Sie eine Brille oder Kontaktlinsen tragen, wird auch die Sehschärfe mit der Brille getestet. Mit dem Sehtestgerät wird ebenfalls das räumliche Sehvermögen untersucht.
Ihr Farbsehen wird mit entsprechenden Farbtafeln getestet. Die Prüfung des Gesichtfeldes ist etwas aufwendiger und geschieht an einem extra Gerät, dem sogenannten Perimeter.

 

Wie muß ich mich vorbereiten? 
Bringen Sie unbedingt Ihre Brille oder Ihre Kontaktlinsen mit zum Untersuchungstermin. Für Untersuchungen der Gruppe 2 bringen Sie bitte ein Attest vom Optiker über die Brillenstärke mit, das nicht älter als 3 Monate seien darf.

Was passiert, wenn ich den Sehtest nicht bestehe? 
Wenn Sie den Sehtest nicht bestehen sollten, muß eine augenärztliche Untersuchung erfolgen.

 

 drucken Anlage 6 FeV